Nur ned hudln – gemütlicher Einstieg

So, jetzt stehen wir da. Wetterbericht meint seit drei Tagen: „Heute Regen, ab morgen wieder schön.“ Wurscht. Das muss mein Regenschutz jetzt aushalten, es geht endlich wirklich los! Obwohl, eigentlich könnte ich ja mal einfach ans Meer fahren, weil Meer. Und dann gleich zwei Nächte dort bleiben, weil Meer. Und falls das Wetter wieder schlechter wird als angekündigt. Und weil mein Gepäck doch nicht ganz passt, da muss ich noch was machen. Und ich hab ja noch kein Bären- und kein Kettenspray (fast das selbe: man sprüht es auch auf das namens gebende Objekt um Verletzungen an den eigenen Extremitäten vorzubeugen). Und ich hab ja Zeit…

An Ausreden hat es nicht gemangelt, aber spätestens als ich aus Seattle raus war, war die Freude am Fahren und neues sehen wieder voll da. Auch die nächsten paar Tage rund um den Olympic National Park waren eine echte Freude zum fahren, wenn auch ein bisschen kalt. Auch meine Gepäcksorgen konnte ich mit einer kleinen zusätzlichen Tasche sehr leicht lösen. Aus dem Campieren im Park selbst wurde leider nichts, weil ein Stück den Berg rauf immer gleich Schnee liegt, aber ein kurzer Stopp auf ein Sandwich in der „Twilight-Stadt“ Forks und in Port Angeles einen Regentag überbrücken war auch ganz nett.