Auf den Spuren der Goldgräber

Seinerzeit, in 1861, als es die jetzige kanadische Provinz British Columbia noch gar nicht gab und hier noch ziemlich alles Wald war, haben Leute in der Cariboo (nicht Caribou, eine Art Reh die hier zuhause ist) Region Gold gefunden. Das steigerte das allgemeine Interesse an der Region enorm und führte unter anderem dazu, dass eine Transportinfrastruktur geschaffen wurde, die es mir hier und heute ermöglicht auf meinem Moped herumzugurken. Dafür, dass ich auch die besten dieser Routen und die schönsten Orte in der Gegend finde hat Fred gesorgt, ein Motorradkollege aus der Gegend, den ich zufällig auf einem Parkplatz getroffen habe, der mir sein Gästezimmer angeboten hat und sich in der Region super auskennt. Es ist schon extrem hilfreich, wenn man weiß welche der Forststraßen einen auch wirklich an schöne Orte führen und nicht nur endlos auf asphaltierten Straßen durch den Wald. Daher: danke Fred!

Die Region bot sehr viel in den letzten Tagen. Angefangen bei original erhaltenen, verschneiten Goldgräberstädten, über breite, geschotterte Holztransportautobahnen, durch abgelegene Ranches und Dörfer der indigenen Kanadier, hin zu ungezähmten Flüssen, brüchigen, nie wirklich ruhenden Sandsteinklippen und nahezu unberührten, kilometerlangen Seen. Pathos Ende, hier noch mehr Bilder:

Ich habe auch versucht meine bisherigen Erfahrungen in einem Youtube-Video zusammenzufassen; mehr dazu hier: