Das wird wahrscheinlich mein bisher trockenster Beitrag, aber ich war auf der Flucht vor einer Kaltfront, die, laut Wetterberichten, immer etwa einen Tag hinter mir her rollte. Diesmal geht’s von Wyoming durch Utah, Arizona und Nevada bis nach Kalifornien und durch unglaublich schöne Landschaften. Zumindest wenn man, wie ich, bunte Steine mag. Vor allem die Schotterstraßen hier haben mir wirklich einiges abverlangt, aber nur so lernt man. Gleich am Anfang hat mich meine Motorradnavi App über fast 50km harte Sand- und Schotterpisten gejagt, was eine ausgezeichnete Einstimmung für die National- und Stateparks hier in der Gegend war.
Da ich meinen „America the Beautiful“ Pass ausnutzen möchte, habe ich so viele Nationalparks wie möglich in meine Route eingebaut, wobei ich oft in den verschiedenen kleineren Stateparks fast mehr Spaß hatte, auch wenn diese natürlich im Pass nicht beinhaltet sind. Sie sind nicht ganz so überlaufen und man hat doch etwas mehr Bewegungsfreiheit. Zum anschauen sehr schön waren vor allem Arches, Zion, Goblin und Valley of Fire, aber am meisten Spaß hatte ich in den Canyonlands und dem Valley of the Gods, da dort die vielen unbefestigten Straßen ideal für mich und mein Moped waren.


























































Irgendwie habe ich es auch geschafft mir eine Stoßdämpferdichtung zu zerhauen. War aber nicht weiter schlimm, weil ich bei meinem Stopp in Las Vegas sowieso auch einen Satz neue Reifen holen musste, da ging die Reparatur gleich mit. Jetzt ist meine Neri wieder topfit und bereit für die nächsten 12000km. Leider ist mir der Plan, die Kosten dafür im Casino wieder reinzuholen nicht aufgegangen. War vielleicht ein bisserl zu blauäugig. Trotzdem eine nette Stadt.









Hauptsächlich wegen der Berühmtheit wollte ich mir natürlich auch noch Death Valley und Area 51 ansehen, wobei man zur Militärbasis natürlich nicht hinkommt und ich nur kurz bei einer Tankstelle mit Alien Center und Stripclub kurz pause machte. Auch das Death Valley selbst war wettertechnisch sehr zahm bei knapp unter 30°C und sogar etwas Regen. Das gibt’s nicht alle Jahre!






Da mir nahegelegt wurde auch meine Futterhighlights etwas zu dokumentieren hier ein paar Eindrücke davon:







…und wie immer ein kleines Video und die Reisekarte dazu:

